autobiografie

Wer aus dem eigenen Leben erzählt, beschreibt nicht nur Ereignisse und Erinnerungen, sondern berührt immer auch damit verbundene Erfahrungen und Lebensthemen. Um diesen ganzheitlichen Aspekt zu betonen, wird Autobiografisches Schreiben häufig auch als Life Writing bezeichnet.

Diese Form des Schreibens ist nicht nur lebensbegleitend, sondern auch lebensintensivierend und – meiner Überzeugung nach – Ausdruck literarischer Lebenskunst. Entsprechend ist die Arbeit an und mit der eigenen Biografie eine der intensivsten Schreiberfahrungen überhaupt. Dies kann durchaus irritierend sein. Und gleichzeitig als sinnstiftend erlebt werden.


Es gibt keine Formel und kein allgemein gültiges Rezept für die perfekte Autobiografie. Stattdessen gibt es facettenreiche autobiografische Schreibweisen. Die Bandbreite reicht von klassischen chronologisch erzählten Formen bis hin zu zeitgenössischen heterogenen Varianten. Von traditionsbewussten Lebenserinnerungen und Tagebüchern über semi-fiktionale Erzählungen bis hin zu experimentellen Formen, die beispielsweise einen ungewohnten Erzählstil in den Mittelpunkt stellen.

In meinen Seminaren lernen Sie diese Schreibweisen kennen und finden heraus, welche am besten zu Ihnen passt. Dabei werden Sie in einen intensiven Dialog mit sich selbst treten, Formen literarischer Selbstreflexion trainieren und verschiedene Zugänge zu Ihrem autobiografischen Gedächtnis finden.

Kurz: Sie erfahren, wie sich komplexer Lebens-Stoff sichten, strukturieren, formen und im wahrsten Sinn des Wortes ‘ver-dichten‘ lässt.

Damit sich Ihre gelebte Biografie in Geschichten verwandeln kann, die erzählt und gelesen werden wollen.


Seminare sind zeitlich begrenzt. Autobiografische Schreibprozesse hingegen lassen sich zeitlich manchmal schwer steuern. Wenn Sie mögen, begleite ich Ihr Schreiben nach Seminar-Ende weiter. Im Rahmen eines individuellen Coachings.